Elisabeth Kindler-Abali | Flügelschlag
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Flügelschlag

(English: beat of its wings)

 

Tuch/Aerial acrobat:

Christina Wintz

Tanz/Dance: Elisabeth Kindler

Orgel und Flügel/Organ and piano: Volker Jaekel

Kontrabass/Double bass:

Jaspar Libuda

Licht/Lighting: Corinna Thiesen

Fotografie/Photography: 

© www.anja-mueller-fotografie.de

Dauer/Duration: 55 Minuten

Aufführungsort/Venue: Nikodemus – Berlin

 

Video

 

 


 

Eine Territoriumsfrage.

Ein Spiel um den Platz.

 

Eine Tuchartistin (Christina Wintz) und eine Tänzerin (Elisabeth Kindler) kämpfen um etablierte Plätze, um Plätze, die zugeordnet scheinen. Wer darf sich wo aufhalten? Wann wird der andere geduldet, wann gebraucht? Und wann will er vertrieben sein?

 

Der Kampf, der sich durch das Stück zieht, wird mal wütend, mal sanft, mal verschmitzt ausgetragen. Die beiden Protagonistinnen widmen sich dieser ernsthaften Frage dennoch auf spielerische Weise. Die Behauptung um seinen Platz bringt auch Überraschungen mit sich. Es werden komplett neue Territorien und Ebenen gefunden und ausprobiert. Assoziationen von Tod und Wiedergeburt werden geweckt. Doch es scheint, als ob die zugewiesenen Plätze sich immer wieder vermischen und letztlich doch geteilt werden wollen.

 

Das Stück wird durch Livemusik inspiriert und begleitet. Volker Jaekel kreiert an Orgel und Flügel verschiedene Atmosphären, die in einem Moment vorantreiben und fordern, im anderen die Zartheit und das Verspielte des Geschehens betonen.

Jaspar Libuda, unterstreicht mit seinem Kontrabass die Geschichte. Ausgestattet mit Loopstation und Verstärker, springt er vom Streichinstrument zur Perkussion und kann den Eindruck erwecken ein kleines Orchester mitgebracht zu haben.

 

„Flügelschlag“ ist Entschweben in Lüfte. Für Darsteller und Zuschauer gleichermaßen.

Das Publikum umrahmt das Geschehen.